Die selbstgebastelte Blumenkrone für das 13. Neumondritual

Aktualisiert: 24. Apr.



Geschichte


Erste Kränze wurden bereits im 5. Jahrhundert vor Christus geflochten. Die traditionellen Lorbeerkränze etwa dienten in der griechischen Antike als Siegerkranz. Noch heute zieren Kränze als Symbol Abzeichen und Ehrenurkunden. Diese ersten Kränze wurden allerdings aus den grünen oder immergrünen Zweigen von Bäumen und nicht-blühenden Pflanzen geflochten. Blumen als dekoratives Element flochten vor allem junge Mädchen in ihre Kränze ein. Diese wurden schon bei den Germanen zu hohen Feiertagen oder jahreszeitlichen Wechseln als Schmuck im Haar getragen. Mit der Ausbreitung des Christentums und der Zurückdrängung bzw. Umdeutung der heidnischen Feiertage ging auch die Bedeutung des Blumenkranzes in Europa wieder verloren. Das änderte sich erst nach der Französischen Revolution, als Blumenschmuck und Blumengeschenke wieder modern wurden.


Verwendung und Bedeutung


Blumenkränze werden heute vor allem für zwei Zwecke verwendet: Zum einen dienen sie als dekorativer Haus- und Zimmerschmuck, so beispielsweise als Türkranz. Zum Anderen schmückt er Personen, wobei ihm eine besondere Symbolkraft zukommt.


Bei Kränzen, die als Schmuck in der Wohnung oder an Türen aufgehängt werden, unterscheidet sich die Bedeutung je nach Jahreszeit: Auch bei ihnen steht die runde Form für Unendlichkeit und den ewigen Kreislauf der Jahreszeiten. Traditionell werden sie im Herbst mit Früchten und Beeren geschmückt, um für eine reiche Ernte zu danken. Im Winter sollen immergrüne Zweige wie Eibe, Fichten, Buchsbaum, Lebensbaum und Stechpalme dem Volksglauben zufolge Dämonen und Hexen vertreiben. Misteln gelten bereits seit keltischen Zeiten als Überwinder der Dunkelheit und werden daher heute noch gerne in winterlichen Blum